Erfordernis einer Verfahrensdokumentation

Aus den im März 2020 vom Bundesministerium für Finanzen veröffentlichten GoBD geht hervor, dass die Verpflichtung zur Erstellung einer Verfahrensdokumentation grundsätzlich für alle steuerpflichtigen Unternehmen, unabhängig von Größe und Komplexität des Unternehmens, gilt.

In einer Verfahrensdokumentation müssen der Inhalt, der Aufbau, der Ablauf und die Ergebnisse des Datenverarbeitungsverfahrens vollständig beschrieben werden, d.h. vor allem wie werden Belege und Dokumente im Unternehmen erfasst, empfangen, digitalisiert, verarbeitet, ausgegeben und aufbewahrt. Hierdurch soll im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung der damit zusammenhängende gesamte organisatorische und technische Prozess innerhalb des Unternehmens abgebildet werden. Darüber hinaus besteht aber auch das Erfordernis alle relevanten Prozesse und Tätigkeiten durch Arbeitsanweisungen zu dokumentieren.

Bereits jetzt werden in vielen Bundesländern immer häufiger im Rahmen einer Außenprüfung die Verfahrensdokumentationen angefordert. Es scheint als handelt es sich hierbei um einen neuen Prüfungsschwerpunkt der digitalen Betriebsprüfung. Hierauf hat auch die Bundessteuerberaterkammer kürzlich hingewiesen.

Rund um die Erstellung Ihrer Verfahrensdokumentation stehen wir Ihnen gerne unterstützend und beratend zur Seite.

Möchten Sie hierzu mehr erfahren? Dann kontaktieren Sie uns bitte.

Quelle: www.haufe.de; https://www.bundesfinanzministerium.de

Anmerkungen der Redaktion: Trotz intensiver und gewissenhafter Recherche kann für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben keine Gewähr übernommen werden.

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