Umsatzsteuerliche Würdigung des „minings“ von Kryptowährungen

Nun ist es offiziell. Das Bundesfinanzministerium hat nun Stellung genommen zu der umsatzsteuerlichen Würdigung der Generierung von Kryptowährungen (kurz: mining).

Laut Bundesfinanzministerium erfüllen die sog. „Miner“ in dem auf mathematischen Algorithmen beruhenden Programm des Bitcoin-Systems eine zentrale Aufgabe, da die Leistung ihrer Rechnernetzwerke Grundvoraussetzung für die Aufrechterhaltung des Systems ist.

Miner stellen für das „Schürfen“ von Bitcoin und anderen Kryptowährungen dem sog. Miningpool ihre Rechnerleistung zur Verfügung, zeichnen Transaktionen in einem sog. „Block“ auf und transferieren diesen anschließend in die sog. „Blockchain“.

Bei den Leistungen der Miner handelt es sich um nicht steuerbare Vorgänge. Die sog. Transaktionsgebühr, welche die Miner von anderen Nutzern des Systems erhalten können, wird freiwillig gezahlt und steht in keinem unmittelbaren Zusam-menhang mit den Leistungen der Miner.

Auch die Entlohnung in Form des Erhalts neuer Bitcoin durch das System selbst ist nicht als Entgelt für die Minerleistungen anzusehen, da die Minerleistungen nicht im Rahmen eines Leistungsaustauschverhältnisses erbracht werden. Dieses setzt neben dem Leistenden das Vorhandensein eines identifizierbaren Leistungsempfängers voraus.

Quelle: Bundesfinanzministerium

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